Die Geschichte des Parketts

Parkett ist ein bekannter Bodenbelag, der in vielen Bereichen Anwendung findet. Egal, ob es um den Innen- oder Außenbereich geht, der Werkstoff Holz ist bei entsprechender Behandlung sehr widerstandsfähig. Dabei wissen jedoch die wenigsten genauer Bescheid über die Ursprünge und die Geschichte von Parkett. Begleiten Sie uns auf einem kleinen Streifzug durch interessante Stationen und sehen Sie diesen Bodenbelag in einem neuen Licht.

Der Ursprung von Parkett

Der Ursprung des Wortes „Parkett“ stammt dabei aus dem Französischen. Das erste Vorkommen dieses Bodenbelags kann auf das Jahr 1684 datiert werden, Holz wurde hier im geschichtsträchtigen Schloss von Versailles als Alternative zum bisher verwendeten Marmor eingeführt. Das Problem bestand bei Marmor in dem ständig notwendigen Abwaschen, das die darunterliegenden Balken zum Verrotten gebracht hatte.

Diese Entwicklung war ein großer Schritt gegenüber der gängigen Praxis im Mittelalter. Zu dieser Zeit wurden Holzbohlen einfach nebeneinandergelegt und dienten so als Bodenbelag, später fanden gehobelte Dielen Anwendung. Das Färben und Einfügen von Edelhölzern kam erst später in Mode, hier wurden vorwiegend tropische Hölzer aus fernen Ländern verwendet. Natürlich war ein derartiger Bodenbelag sehr wertvoll und daher nur einer kleinen Bevölkerungsschicht zugänglich – nach den Palästen der Monarchie wurden etwa Patrizierhäuser mit derartigen Böden ausgestattet.

Erst im 19. Jahrhundert fand das Parkett eine breitere Käuferschicht. Speziell die Industrialisierung trug ihren Teil zur Verbreitung des Parketts, die bis in die mittelständischen Privathäuser reichte, bei. Erst zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die heutzutage verwendeten Methoden zur Versiegelung perfektioniert, die dem Parkett seine hohe Belastbarkeit und lange Verwendung ermöglichen.

Der Beruf des Parkettlegers ist im Vergleich zu vielen anderen Professionen noch relativ jung, erst seit den 1970ern gibt es in Deutschland einen derartigen Ausbildungsberuf.

Die Parkettindustrie

Die Parkettindustrie hat, wie schon erwähnt, ihren Ursprung im 20. Jahrhundert. Erst zu dieser Zeit war es dank neuer Produktionstechniken sowie Automatisierungen möglich, Parkett in kurzer Zeit und großer Stückzahl herzustellen Dies hatte natürlich nachhaltigen Einfluss auf die Preise: Dank optimierter Herstellungsprozesse konnte das Parkett zu günstigeren Konditionen angeboten werden.

Ebenfalls erlaubte die Industrialisierung die einfache Produktion von außergewöhnlichen Bohlenmustern in großer Stückzahl. In den ersten Jahren wurden die Dielen noch mit dem Untergrund vernagelt, später fanden die Verklebung mit einer Asphaltschicht und danach kalte Klebstoffe Anwendung.

Mosaikparkett wurde im Jahre 1926 in Frankreich entwickelt. Mittels einer Maschine, die einzelne Elemente zu ganzen Tafeln zusammensetzte, welche durch Papier zusammengehalten wurde. Der spätere Einsatz eines Kunstfasergewebes machte das mühsame Ablösen des Papiers nach der Verlegung in späterer Zeit überflüssig.

Mehrschichtparkett wurde in Schweden entwickelt. Parkettelemente wurden dazu auf einem Trägermedium aus Holz angebracht, was einen dreischichtigen Holzboden ergab. Das vor allem bei Modernisierungen und Renovierungen eingesetzte Zweischichtparkett wurde erst in den 1970er Jahren in der Schweiz konzipiert. Der dünne Aufbau macht es universeller einsetzbar als beispielsweise das vorher genannte Dreischichtparkett.

Heutzutage ist Parkett natürlich nicht mehr derart selten, wie es vor einigen hundert Jahren einmal war – trotzdem ist es nach wie vor ein fußwarmer, pflegeleichter und langlebiger Bodenbelag.

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4 Tipps für Parkettboden

Der Kauf von Parkettboden ist eine große Anschaffung, die im Vorfeld gut geplant wird. Verschiedene Anbieter werden verglichen, die ideale Holz- und Parkettart sowie die Farbgestaltung festgelegt und schlussendlich die Bestellung aufgegeben.

Viele entscheiden sich für Parkett, da sie dessen Langlebigkeit schätzen und erwarten auch eine entsprechend hohe Lebensdauer. Um dies zu garantieren, sollten die folgenden vier einfachen Regeln beachtet werden, die ein langes „Parkettleben“ garantieren.

Schwimmend oder verklebt?

Parkettboden kann wahlweise schwimmend verlegt oder fest mit dem Untergrund verklebt werden. Letztere Verlegungsart eignet sich perfekt für stärker beanspruchte Umgebungen, da die Parkettelemente durch die Fixierung geringeren Belastungen ausgesetzt werden. Auch das zukünftige Abschleifen stellt so kein Problem dar. Sollten Sie den Einsatz einer Fußbodenheizung planen, ist die feste Verbindung des Parketts mit dem Untergrund sowieso die einzig mögliche Verlegeart.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Holz ist als natürlicher Werkstoff empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen wie Nässe und Feuchtigkeit. Deshalb ist es wichtig, die entsprechenden Räume auch im Winter nie vollkommen auskühlen zu lassen, aber sie auf der anderen Seite auch nicht zu überheizen. Für den menschlichen Körper angenehme Raumtemperaturen, also ca. 20°, sowie eine Luftfeuchtigkeit von 50% sind auch der Haltbarkeit des Parketts zuträglich.

Schmutzfang

Sauberkeit ist ein entscheidender Faktor für die Haltbarkeit des Parkettbodens. Kleine Schmutzpartikel, Steinchen oder Sand greifen die Oberfläche des Bodens an und tragen die Schutzschicht ab, was das Festsetzen von weiterem Schmutz begünstigt. Speziell in der Winterzeit stellt feuchter Schneematsch eine Gefahr für den Parkettboden dar. Experten helfen hier bei der Planung von speziellen Sauberlaufzonen, welche die Haltbarkeit von Parkett nachweislich um viele Jahre erhöhen und das dekorative Aussehen des Parketts bewahren.

Reinigung und Pflege

Verschiedene Oberflächenversiegelungen erfordern unterschiedliche Arten der Pflege. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Parkett darf keinesfalls zu feucht gewischt werden. Auch sollten nur die vom Hersteller für diesen Boden empfohlenen Pflegemittel verwendet werden.

Wenn Sie die genannten Tipps beherzigen, werden Sie lange Freude an Ihrem Parkettboden haben. Es lohnt sich also, von Zeit zu Zeit etwas Pflege in Ihren Boden zu investieren. Wir von parkett-werk helfen Ihnen gerne mit Rat und Tat weiter.

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Holzpflegeprodukte – Anwendung und Tipps

Holzprodukte bedürfen Pflege – das ist Fakt. Besonders Parkettböden müssen täglich höchste Belastungen überstehen und sollen ihre natürlich schöne Optik über viele Jahrzehnte hinweg behalten.

Die große Produktpalette bietet für jede Holzart die optimale Pflege. Schließlich wäre es doch schade, Ihren aus hochwertigem Holz gefertigten Fußboden nicht die ihm zustehende Pflege zukommen zu lassen.

Im Shop von Parkett-Werk finden Sie Seifen-Reiniger, Öle, andere Pflegeprodukte und ganze Sets, die die Reinigung und Konservierung Ihres Parkettbodens zum Kinderspiel machen. Je nach Bodenart sind unterschiedliche Pflegeprodukte vonnöten.

Welche Pflege für welches Holz?

Für die leichte Pflege von Holzmöbeln genügt es, diese mit einem feuchten Fensterleder abzuwischen. Dabei ist es wichtig, immer in Richtung der Maserung zu wischen. Wichtig: Hölzer mit groben Poren sollten nicht zu feucht abgewischt werden, da die Feuchtigkeit in diese eindringt und sich so Staub absetzen kann.

Bei lackierten Holzoberflächen ist keine große Sorge angebracht: Diese sind mit Abstand am strapazierfähigsten. Feuchtes Abwischen und trockenes Nachreiben, wie bei der leichten Pflege, genügt hier meist. Polituren und Sprays sollten hier nicht benutzt werden, denn diese greifen die Lackschicht an.

Besonders Massivholzmöbel sind meist gewachst, hier ist es empfehlenswert, nach der Entfernung des groben Schmutzes eine Schicht von Bienenwachs-Pflege-Emulsion aufzutragen. Abschließend mit einem fusselfreien Tuch nachpolieren. Sollte das Holz sehr stark verschmutzt sein, kann ein Wachsbalsam-Reiniger verwendet werden.

Für jeden Einsatzzweck

Wenn der Schmutz hartnäckiger sein sollte oder sie eine Grundreinigung durchführen möchten, sind die Produkte von Woca immer eine gute Wahl. Auch für Hölzer im Außenbereich, welche die größten Belastungen aushalten müssen, bieten wir die PRodukte unterschiedlicher Hersteller an. Dazu gehört beispielsweise der WOCA Exterior Cleaner, ein spezieller Reiniger für Terrassen aus Holz.

Falls durch die Jahre Verfärbungen im Holz entstanden sein sollten, können Sie diesen mit dem WOCA Holzentgrauer zu Leibe rücken. Auch starke Verschmutzungen und Farbunechtheiten können so schonend von Gartenmöbeln, Terrassen und ähnlichem entfernt werden.

Diese und viele andere Produkte finden Sie im Shop von parkett-werk. Alles rund um den Werkstoff Holz finden Sie hier.

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Weston

Sind Sie auf der Suche nach einem wirklich hochwertigen Laminatboden, sind Sie bei der Firma Weston genau richtig. Der ehemalige Teppichbodenhersteller hat sich auf den Verkauf von Parkett, Landhausdielen und Laminat in höchster Qualität spezialisiert. Folgende Serien werden angeboten:

  • Premium Design
  • Premium Exclusiv
  • Solid
  • Royal XXL

Im Folgenden werden die Produkte näher vorgestellt, um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern.

3-Schicht Parkett

3-Schicht Parkett setzt sich aus einer Oberschicht = Nutzschicht, einer Mittelschicht = Trägerschicht und einer Unterschicht = Rückzugsfurnier zusammen. Durch den mehrschichtigen Aufbau ist das Parkett sehr stabil, jedoch wird dadurch auch die Dehnfähigkeit des Holzes eingeschränkt. Dadurch kann das 3-Schicht Parkett zu einem günstigen Preis angeboten werden und behält dabei trotzdem die Qualität eines Vollholzbodens.

Laminat

Laminat ist ein sehr widerstandsfähiges Holz, es ist leicht zu pflegen und setzt sich auch gut spitzen Absätzen, Hitze und Licht entgegen. Durch die melaninhaltige Deckschicht ist es außerdem sehr robust und gegen Feuchtigkeit gut gewaffnet. Es lässt sich einfach verlegen und ist für seine Langlebigkeit bekannt.

Columbus Schloßdielen

Schloßdielen versprühen eine besonders gemütliche und edle Atmosphäre. Ursprünglich in Schlössern und Kirchen verwendet, finden Sie heutzutage auch den Weg in unsere Wohnräume. Dabei wirken sie keinesfalls altmodisch, sondern passen auch hervorragend in moderne Häuser und Wohnungen.

Vinyl Designboden (Klick System)

Hochwertiger Vinyl steht für seine Widerstandsfähigkeit und ist dabei auch noch rutsch- und verschleißfest. Dabei gibt es den Boden in Holz sowie Natursteinoptik, die ihren natürlichen Vorbildern zum Verwechseln ähnlich sehen. Das Klicksystem sorgt zudem für eine schnelle Verlegung und ist für Anfänger wie auch Profis gleichermaßen geeignet.

Sie sehen, dass Weston für jeden den passenden Bodenbelag anzubieten hat. Bei parkett-werk finden Sie alle aktuellen Angebote von Weston zu günstigen Preisen.

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Topkork

Topkork gehört zu den Premium-Anbietern für Trittschalldämmung. Bei parkett-werk werden 4 verschiedene Varianten angeboten, die für spezielle Einsatzzwecke optimiert sind:

Standard

Comfort

Premium

High-Tech

Diese drei Ausführungen sollen im Folgenden kurz beleuchtet werden. Dies erleichtert Ihnen die Wahl der für Sie optimalen Trittschalldämmung.

Standard – für den normalen Haushalt

Die überzeugenden Allround-Eigenschaften sowie das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis machen diese Variante zur perfekten Wahl bei durchschnittlichen Einsatzbedingungen.

Comfort – einfach rundum wohlfühlen

Wenn die Geräuschminimierung im Vordergrund steht, sollte Topkork Comfort-Trittschalldämmung gewählt werden. Auch Belastungseigenschaften und Langzeitqualität setzen Maßstäbe. Diese Dämmung ist eine gute Wahl, wenn von hoher Belastung auszugehen ist, etwa in Büros oder Geschäftsräumen. Auch das gute Verhalten beim Einsatz von Fußbodenheizungen ist ein Merkmal dieser Trittschalldämmung.

Premium – für höchste Ansprüche

Durch jahrelangen, praktischen Einsatz vielfach bewährt, glänzt die Premium-Ausführung mit überzeugenden Charakteristiken. Trittschall wird noch effektiver gedämmt und die Belastbarkeit ist noch um ein Vielfaches höher. Fußbodenheizungen harmonieren hervorragend mit dieser Parkettunterlage.

Die drei genannten Varianten können jeweils in der classic-, protect- oder öko-Ausführung bestellt werden. Die jeweiligen Vorteile finden Sie hier:

Die Classic-Ausführung besteht aus einer Qualitäts-Parkettunterlage ohne Dampfsperre und Dampfbremse

Protect verfügt über dieselben Eigenschaften wie die Classic-Ausführung, verfügt darüber hinaus aber noch über Dampfsperre/Dampfbremse.

Nachhaltigkeit ist der Vorteil der Öko-Trittschalldämmung, denn diese wird aus nachwachsenden, natürlichen Rohstoffen gefertigt.

High Tech für Ihren Boden

Die Hightech-Parkettunterlagen von Topkork verfügen über eine Selbstklebeschicht, die Laufgeräusche fast vollkommen verstummen lässt. Außerdem wird Fugenbildung bei Klick-Parkett effektiv vermieden. Beste Dämmeigenschaften und Gehschallverbesserung sind bei dieser Ausführung selbstverständlich.

Sie sehen selbst: Topkork bietet für jeden Einsatzzweck die optimale Parkettunterlage. Das umfangreiche Sortiment sowie weitere Informationen finden Sie hier.

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WoodCare

WOCA WoodCare

Wer seine Holzfußböden und andere Holzprodukte möglichst lange strapazierfähig und schön halten will wird nicht umhin kommen, diese mit einer entsprechenden Reinigung und Pflege zu versehen.

Ib Möller hat sich genau das vor mehr als 40 Jahren vorgenommen und zum Ziel gemacht. Der Däne stellte mit seiner Firma Trip Trap nicht nur eigene Möbel und Bodenbeläge aus Holz her, sondern entwickelte im Laufe der Jahre immer mehr Produkte, welche die Holzoberflächen optimal reinigen und schützen.

Das Sortiment an Holzpflegeprodukten wurde so umfangreich, so dass schließlich im Jahr 2004 ein eigenes Unternehmen dafür gegründet wurde – WoodCare Denmark A/S.

WoodCare Denmark A/S – Der Name ist Programm

Holz ist ein natürlicher Rohstoff und je nach Holzart und Wachstumsort ist er mit den unterschiedlichsten Eigenschaften ausgestattet, weswegen es auch so vielseitig eingesetzt werden kann. WOCA hat es sich zur Bedingung gemacht, diese Eigenschaften zu pflegen und entsprechend des Einsatzbereiches in ihrer Funktionalität zu unterstützen. Denn gerade die besonderen Eigenschaften und Merkmale dieses Materials machen einen Parkettboden so außergewöhnlich und laden einen zum Wohlfühlen ein.

WOCA hat aus diesem Grund auch einiges an Energie in die Erforschung umweltfreundlicher und trotzdem effektiver Reinigungs- und Pflegeprodukte gesteckt. Das heute zur Verfügung stehende Sortiment an Ölen und Seifen sind  zum einen effektiv in ihrer Wirkung und zum anderen werden sie regelmäßig den strengsten und aktuellsten Tests unterzogen, so dass sie schon heute besonders umweltfreundlich und wohnbiologisch sind.

Es verwundert daher auch nicht, dass die von WOCA produzierten Produkte sich weltweit einer großen Beliebtheit erfreuen können. Vom Großunternehmer bis zum Singlehaushalt WOCA bietet alles rund um das Thema Renovierung, Wartung und Pflege von Holz. Auch die verschiedenen Oberflächenbehandlungen werden berücksichtigt, weswegen auch eine ideale Bearbeitung der unterschiedlichsten Lack- und Ölversiegelungen gewährleistet werden kann.

Zukunftsvisionen

Auch in Zukunft sollen die Produkte von WoodCare sich immer weiter entwickeln und die Flexibilität, Natürlichkeit und die Qualität Parkett und Laminat, sowie anderen Holzprodukten zu gewährleisten und zu fördern, ohne die Umwelt zu belasten.

WOCA – die Holzpflege vom morgen schon heute

 

 

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Die richtige Parkettfarbe für den Raum

Das Angebot von Parkett im Handel ist groß – ob man es lieber klassisch mag oder es auch mal exotisch sein darf – es gibt eine riesige Auswahl von Parkettarten. Genauso schwierig wie die Wahl des richtigen Parketts ist auch die Frage nach der Parkettfarbe.

Auch hier wartet eine fast unendliche Vielzahl von Varianten auf den Käufer. Dabei genügt es nicht, einfach nur die Farbe auszuwählen, die dem eigenen Geschmack entspricht, sondern es muss auch darauf geachtet werden, dass die Parkettfarbe mit den Möbeln und Gegebenheiten des Raumes harmoniert.

Bei kleinen Räumen empfehlen sich beispielsweise helle Parkettarten wie Ahorn, da helles Holz den Raum optisch größer wirken lässt. Damit es nicht zu kühl wirkt, ist die richtige Kombination der Möbel wichtig, um eine angenehme Raumatmosphäre zu erzeugen.

Rotes Holz für Wärme

Rotes Holz erzeugt eine warme Wirkung. Soll die Wohnung oder ein bestimmter Raum als sehr warm empfunden werden, eignen sich hierfür z.B. Holzarten wie Kirsche oder Buche.

Dunkles Parkett wirkt kühler

Im Gegenzug dazu sollte man nur dunkles Holz für den Parkettboden verwenden, wenn dafür die Wände in einer hellen Farbe gehalten sind. Sonst kann sehr schnell der Eindruck einer dunklen Kammer entstehen.

Farbveränderungen im Laufe der Zeit

Bei der Entscheidung der Parkettfarbe sollte auch daran gedacht werden, dass sich diese im Laufe der Zeit noch verändert. Dunkles Parkett wird mit der Zeit noch dunkler, wogegen helles Parkett nach einiger Zeit mehr ins Gelbliche geht. Am besten ist es, sich beim Kauf ein Parkettmuster zeigen zu lassen, bei dem der Farbänderungsprozess bereits abgeschlossen ist.

Eine große Auswahl unterschiedlicher Parkettfarben und Muster finden Sie in unserem Onlineshop parkett-werk.

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Parkett verlegen und Rückenbelastung

Wer kennt das nicht? Nach einem langen Tag voller Ausbauarbeiten im Innenbereich schmerzt der Rücken. Gerade Arbeiten wie Parkett verlegen erfordern langes Arbeiten in gebückter Haltung, was in ungünstigstem Fall zu chronischen Rückenschmerzen führen kann. Hier erfahren Sie, welche Vorsichtsmaßnahmen Sie treffen können und was allgemein bei derartigen Arbeiten zu beachten ist.

Vorsichtsmaßnahmen bei Belastungen

Arbeiten am Bodenbelag erfordern neben ständigem Aufstehen und Hinsetzen auch mitunter das Heben schwerer Gegenstände. Dabei sollten Sie folgendermaßen vorgehen:

  • Stellen Sie als erstes sicher, dass Sie einen sicheren Stand besitzen
  • Gehen Sie in die Knie, dabei auf einen geraden Rücken achten
  • Greifen Sie die Last mit beiden Händen und halten Sie möglichst nahe am Körper
  • Langsam aufrichten, den Rücken gerade halten

Niemals sollte die Wirbelsäule beim Tragen einer Last verdreht werden, drehen Sie besser den gesamten Köper durch Bewegen der Füße. Fitnesstrainer können Ihnen dabei helfen, Ihren Rücken zu kräftigen – was auch für Nicht-Handwerker von Vorteil ist. Dabei spielt auch die Bauchmuskulatur eine große Rolle, da der Rücken durch diese gestützt wird.

Hilfe bei akuten Schmerzen

Eine positive Nachricht vorweg: Akute Rückenbeschwerden bilden sich meist innerhalb weniger Tage wieder vollständig zurück. Der entscheidende Faktor ist hierbei Ruhe. Ein paar Minuten völliger Entspannung lassen die schlimmsten Schmerzen schnell wieder abklingen. Dabei sollte der Körper in eine sogenannte Stufenlagerung gebracht werden: Legen Sie sich flach auf den Rücken, dabei die Beine auf einen Hocker o.ä. ablegen. Ober- und Unterschenkel bilden einen rechten Winkel. Diese Haltung sorgt für Entspannung und lockert verkrampfte Muskulatur.

Eine Wärmflasche kann bei starken, plötzlichen Schmerzen Wunder wirken. Achten Sie jedoch darauf, dass die Flasche nicht zu heiß ist, da sehr schnell Verbrennungen der obersten Hautschicht entstehen können. Idealerweise hat die Flasche keinen direkten Hautkontakt, sondern wird etwa in einem Waschlappen umhüllt auf die betroffene Stelle gelegt.

Parkett aus dem Hause parkett-werk glänzt durch vielerlei Vorzüge, wie ökologische Unbedenklichkeit und lange Haltbarkeit – nur leider verlegt es sich noch nicht von allein. Daher hoffen wir, Ihnen mit diesem praktischen Tipps für den Notfall weitergeholfen zu haben.

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Anleitung zum Ölen von Parkettböden

Möchte man seine Räume mit Parkettboden verschönern, sollte nach dem Verlegen auf das richtige Finish geachtet werden. Neben dem Versiegeln gibt es die Möglichkeit den Boden zu ölen. Dies ist eine sehr alte und bewährte Methode, nach der sich spätere Reparaturen leichter ausführen lassen. Behauptungen, dass ein geölter Parkettboden mehr Pflege- und Reinigungsaufwand mit sich bringt und dass er nicht so langlebig sei, sind schlichtweg falsch. Geölte Parkettböden sind ganz im Gegenteil pflegeleicht, robust und können atmen. Somit sind geölte Parkettböden zu empfehlen. Wird der Vorgang jedoch nicht von einem Fachmann durchgeführt muss einiges beachtet werden.

Beim Kauf sollte auf ein hochwertiges Öl geachtet werden, dass bestenfalls lösungsmittelfrei ist. Man sollte auch wissen, dass beim Ölen die oberste Holzschicht gehärtet wird. Das Öl dringt dabei in das Holz ein und die dort befindlichen Poren schließen sich, damit keine Flüssigkeiten oder Schmutz aufgenommen werden können.

Im ersten Schritt wird der Boden gereinigt und gesaugt. Er muss absolut staub- und schmutzfrei sein, bevor mit dem ölen begonnen werden kann. Für den Ölauftrag werden Streichbürste, ein Lackroller sowie ein Gummiwischer benötigt. Das Öl muss zunächst großzügig aufgetragen werden, damit sich die Poren des Holzes vollsaugen können. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird dann das überschüssige Öl mit einem Gummiwischer abgezogen. Dies ist sehr wichtig, da ansonsten Flecken am Holz entstehen.

Als nächstes wird das Öl dann mit einem speziellen Tuch mittels kreisender Bewegungen eingearbeitet. Es darf sich nur so viel Öl auf dem Boden befinden, wie tatsächlich benötigt wird.

Nach einer Einwirkzeit von 24 Stunden kann mit dem Polieren des Parkettbodens begonnen werden. Da sich dieser Schritt in einem großen Raum als sehr arbeitsintensiv erweist, ist es zu empfehlen eine Poliermaschine zu verwenden. Diese steht in Baumärkten oder anderen Geschäften zum Ausleihen zur Verfügung.

Falls gewünscht kann die geölte Oberfläche zusätzlich noch gewachst werden. Dies verleiht dem Boden einen seidigen Glanz.

Für das Ölen des Parkettbodens sowie dessen Reinigung empfiehlt sich die Verwendung von Produkten der dänischen Firma Woca.

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Parkettarten in der Übersicht

Parkett kann hinsichtlich der Elementabmessungen und der Verlegeeinheit unterschieden werden. Hinzu kommen Verschiedenheiten im Aufbau, bei der Verlegung sowie in der Oberflächenbehandlung. Grundsätzlich wird zwischen Einschichtparkett und Mehrschichtparkett unterschieden.

Einschichtparkett

Zu den Einschichtparketts, welche auch Massivparkett genannt werden, gehören das Stabparkett, Lamellenparkett und das Mosaikparkett.

Das Stabparkett besteht aus 14 mm bis 22 mm dickem Massivholz-Parkettstäben oder Parkettriemen. Die Abmessungen liegen in der Länge zwischen 250 mm und 600 mm und in der Breite zwischen 40 mm und 80 mm. Parkettstäbe besitzen eine ringsum laufende Nut und werden beim Verlegen mit Querholzfedern verbunden. Parkettriemen verfügen ebenfalls über eine Nut sowie einer abgehobelten Feder. Stabparkett wird auf Estriche oder Trockenunterböden geklebt oder auf Blindböden (Holzunterböden) genagelt. Nach dem Verlegen erfolgen das Schleifen sowie weitere Oberflächenbehandlungen. Die Verlegung an sich sollte jedoch von einem Parkettleger durchgeführt werden.

Lamellenparkett besteht aus senkrecht gestellten Holzlamellen, die eine Breite von 25 mm und Längen von bis zu 165 mm aufweisen. Es wird als Verlegeeinheit verklebt. Durch die hochkant angeordneten Lamellen ergibt sich eine Parkettdicke von bis zu 25 mm. Lamellenparkett ist sehr robust, weshalb es auch als Industrieparkett eingesetzt wird.  Jedoch ist es nicht ausschließlich für den Gewerbebereich geeignet sondern auch als preiswerter Parkettboden für Büros, Gaststätten, andere öffentliche Gebäude oder den Wohnbau.

Lamparkett besteht aus massiven Glattkant-Parkettstäben ohne Nut und Feder. Die Abmessungen variieren je nach Hersteller, orientieren sich aber in der Länge und Breite am Stabparkett. Die Dicke liegt überwiegend zwischen 10 mm und 12 mm. Es ist besonders gut für Renovierungen geeignet und sollte auch von einem Parkettleger verlegt werden.

Mosaikparkett besteht aus Vollholzlamellen und hat eine Dicke von 8 mm. Die Abmessungen entsprechen denen des Lamellenparketts. Die Vollholzlamellen werden als Verlegeeinheit meistens durch ein Klebenetz auf der Unterseite zusammengehalten und vollflächig auf dem Untergrund verklebt. Es ist ein preiswerter Gebrauchsboden für alle Verwendungsbereiche und eignet sich besonders gut für die Verlegung auf beheizten Estrichen (Fußbodenheizung).

Mehrschichtparkett ( Fertigparkett)

Fertigparkett besteht aus mehrschichtigen Parkettelementen mit fertiger Oberflächenbehandlung und ist besonders formstabil. Fertigparkett-Elemente lassen sich dank ihres großen Formats und ihrer Nut- und Federverbindung (bzw. Kantenverriegelungssystems) durch den handwerklich geübten Heimwerker schwimmend verlegen. Es lässt sich sofort nach der Verlegung nutzen, da es eine werksseitige Oberflächenbehandlung in Form von Ölen, Wachsen oder Versiegelungen bekommt.

Mehrschichtparkett gibt es als Dreischicht-Elemente und als Zweischicht-Stäbe, wobei die Nutzschicht, die auch Deck- oder Laufschicht genannt wird, immer aus Vollholz besteht und nach der neuen europäischen Norm eine Dicke von mindestens 2,5 mm aufweisen muss. Die darunter liegenden Schichten können auch aus Sperrholz oder Holzwerkstoffen bestehen. Zweischichtige Fertigparkett-Elemente werden vollflächig verklebt, wobei dreischichtige Elemente auch schwimmend auf einer geeigneten Dämmunterlage verlegt werden können. Dabei werden die Elemente in der Nut-/Federverbindung durch ein Verriegelungssystem ersetzt bzw. ergänzt. Aufgrund dessen rasten die Elemente ein und können eine kraft- und formschlüssige Verbindung ohne Leim eingehen. Dies hat den Vorteil, dass der Parkettboden demontierbar ist.

Tafelparkett sind Holzfußböden, bestehend aus in Tafelform zusammengefügten quadratischen Verlegeeinheiten. Diese können aus einer Bildplatte mit aufgeklebten Parkettelementen oder aus Vollholzteilen, die aus einer Tafel zusammen gefügt sind, bestehen. Tafelparkett kann entweder geklebt oder genagelt werden, je nach Untergrund. Die Innenflächen der Tafeln sind meist aus edlen Hölzern, wie Eiche, Ahorn, Nussbaum, Kirschbaum oder Birnbaum gefertigt. Die Parkett-Tafeln werden teilweise noch heute nach traditionellen Mustern angefertigt, spielen jedoch vorwiegend in der Restaurierung eine Rolle. Auch im Bereich des Mehrschichtparketts sind quadratische Elemente mit der Optik von Tafelparkett lieferbar.

Als Intarsienparkett wird Tafelparkett mit geschwungenen Formen und Schmuckmustern bezeichnet. Für die Verlegung sind hochqualifizierte Fachleute erforderlich, da diese Einlegearbeiten sehr schwierig herzustellen sind.

Parkett-werk ist der perfekte Partner für Bodenbeläge aller Art. Besuchen Sie noch heute unseren Shop und überzeugen Sie sich von der großen Auswahl.

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